Pop-up-Betrug „US Securities and Exchange Commission“.
Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich hierbei um einen traditionellen technischen Support-Betrug handelt. Bei diesem betrügerischen Plan erscheinen irreführende Pop-ups auf einer betrügerischen Webseite mit dem Ziel, Besucher zu bestimmten Aktionen zu verleiten. Diese Aktionen sollen Benutzer dazu zwingen, an Aktivitäten teilzunehmen, die für die Betrüger von Vorteil sind.
Die auf dieser Betrugsseite des technischen Supports angezeigte Meldung imitiert eine Benachrichtigung des Windows Defender-Sicherheitscenters und behauptet fälschlicherweise, dass ein angeblicher Virus namens „Pornography.exe“ entdeckt wurde. Der Betrug fordert Benutzer dazu auf, sich unter dem Vorwand, das vermeintliche Sicherheitsproblem zu beheben, an eine bestimmte Windows-Supportnummer (+1-833-481-9070) zu wenden.
Darüber hinaus wird in der Nachricht behauptet, dass der Zugriff auf den Computer des Benutzers aus Sicherheitsgründen eingeschränkt wurde, was ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt. Eine zweite Meldung (im Hintergrund) führt zu einem erfundenen Systemfehler und besagt, dass bei einer bestimmten Speicheradresse eine „schwerwiegende Ausnahme 0E“ aufgetreten ist.
Es weist den Benutzer an, eine beliebige Taste zu drücken, um die aktuelle Anwendung zu beenden, oder STRG+ALT+ENTF zu verwenden, um den Computer neu zu starten, und warnt vor dem möglichen Verlust nicht gespeicherter Informationen in allen Anwendungen. Beide Nachrichten sind Teil der betrügerischen Taktik des Betrugs und zielen darauf ab, bei den Benutzern Panik und Dringlichkeit zu schüren, um sie zu veranlassen, die angegebene Betrügernummer zu kontaktieren.
Wie erkennt man einen Betrug beim technischen Support?
Das Erkennen eines Betrugs beim technischen Support ist entscheidend, um potenzielle Bedrohungen zu vermeiden und sich vor Betrügereien zu schützen. Hier sind einige häufige Anzeichen, die Ihnen dabei helfen können, einen Betrug beim technischen Support zu erkennen:
Unaufgeforderte Anrufe oder Pop-ups:
Seriöse Anbieter von technischem Support werden Sie nicht unaufgefordert kontaktieren. Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten Anrufen, E-Mails oder Popup-Nachrichten, die angeblich vom technischen Support stammen.
Behauptungen zur Virenerkennung:
Betrüger behaupten oft, einen Virus oder eine Malware auf Ihrem Gerät entdeckt zu haben, auch wenn es dafür keine Beweise gibt. Seriöse Sicherheitssoftware sendet keine unerwünschten Warnungen über Pop-ups oder Telefonanrufe.
Dringende oder aggressive Nachrichten:
Betrügereien erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit oder verwenden aggressive Sprache, um Sie zu sofortigem Handeln zu drängen. Seriöse Supportdienste geben Ihnen Zeit, das Problem zu überprüfen.
Anfrage für Fernzugriff:
Betrüger verlangen möglicherweise Fernzugriff auf Ihren Computer, um die vermeintlichen Probleme zu „beheben“. Gewähren Sie niemals Fernzugriff, es sei denn, Sie haben die Anfrage initiiert und arbeiten mit einem vertrauenswürdigen Techniker zusammen.
Zahlungsaufforderungen:
Seriöse technische Supportdienste verlangen keine Vorauszahlung. Betrüger können Zahlungen für Dienstleistungen verlangen, oft mit Methoden, die schwer nachzuverfolgen sind, wie zum Beispiel Geschenkkarten oder Banküberweisungen.
Unerwünschte E-Mails mit Anhängen:
Seien Sie vorsichtig bei unerwünschten E-Mails, die angeblich vom technischen Support stammen und Anhänge enthalten. Vermeiden Sie das Öffnen von Anhängen oder das Klicken auf Links in solchen E-Mails.





