Opfer des Datenschutzverstoßes von Virgin Media 2020 können bis zu 5.000 GBP erhalten

Die Anwaltskanzlei für Verbraucherklagen Your Lawyers hat eine Klage gegen Virgin Media im Zusammenhang mit der Datenverletzung eingereicht, die Anfang 2020 stattgefunden hat. Die Klage wegen Gruppenklagen beläuft sich auf bis zu unglaubliche 4,5 Milliarden britische Pfund.

Bereits im März 2020 gab Virgin Media bekannt, dass eine schlecht konfigurierte Datenbank dazu führte, dass schlechte Akteure auf die Kontaktdaten von fast einer Million Menschen zugreifen. Zum Glück hatte der Verstoß keine Passwörter oder Finanzinformationen wie Kreditkartenausweise und -nummern zur Folge. Die verletzte Datenbank enthielt jedoch personenbezogene Daten wie Telefonnummern, echte Adressen, E-Mails und echte Namen. Die fehlerhafte Datenbank war fast ein Jahr lang aktiv und es gab mindestens einen Fall von unbefugtem Zugriff durch sehr wahrscheinlich schlechte Schauspieler.

Ihr Anwalt arbeitet an einer bedingten Gebührenvereinbarung für diesen Fall, was bedeutet, dass die Teilnehmer an der Gruppenaktion der Anwaltskanzlei kein Geld schulden, wenn der Anspruch durchfällt, sodass jeder und jede frei ist, ihn zu verfolgen. Die Anwaltskanzlei glaubt auch, dass jeder, der von der Datenschutzverletzung betroffen war, eine Entschädigung von bis zu 5.000 britischen Pfund erhalten könnte.

Nachdem die Klage eingereicht wurde, hat Virgin vier Wochen Zeit, um einvernehmlich zu antworten oder sich mit der Anordnung der Gruppenstreitigkeiten zu befassen, die Ihre Anwälte einreichen und die gesamte Prüfung vor Gericht bringen werden.

Alle Opfer von Virgin Data Breach sind zum Beitritt eingeladen

Ihr Rechtsanwaltsdirektor Aman Johal unterstrich die Cybersicherheitsrisiken, die mit offengelegten persönlichen Informationen wie Betrug und Phishing verbunden sind. Die Anwaltskanzlei fordert natürlich alle Betroffenen auf, sich an der Gruppenaktion zu beteiligen. Bisher haben sich rund zweitausend Menschen angeschlossen, und diese Zahl wird voraussichtlich im nächsten Monat steigen.

Laut Ihren Anwälten könnten Personen, deren Daten in der undichten Datenbank gelandet sind, möglicherweise Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 5.000 Pfund für die "finanzielle und emotionale Belastung" haben, die sie erlitten haben.

Auf der anderen Seite des Zauns betonte Virgin Media, dass die durchgesickerten Informationen keine Passwörter oder Zahlungs- und Bankinformationen enthielten.

Wie die Gruppenaktion ausgeht und ob der Fall vor Gericht geht, bleibt abzuwarten.

October 19, 2020

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