Pop-up-Betrug „Total AV Security – Ihr Smartphone ist infiziert“.
Bei unserer Erkundung verdächtiger Online-Plattformen stieß unser Forscherteam auf eine Website, die aktiv den Schwindel „Total AV Security – Ihr Smartphone ist infiziert“ bewirbt. Diese betrügerische Webseite behauptet, dass das mobile Gerät des Benutzers, der die Website besucht, Opfer einer Reihe von Viren geworden ist. Es ist wichtig zu betonen, dass dieses betrügerische Schema in keinerlei Zusammenhang mit der legitimen Antivirenlösung steht, deren Name und Markenzeichen bei dem Betrug verwendet werden.
Beim Aufrufen einer Webseite, die den Inhalt „Total AV Security – Your Smartphone Is Infected“ hostet, wird ein gefälschter Virenscan durchgeführt. Anschließend erscheint ein Popup-Fenster mit einer ebenfalls gefälschten Bedrohungseinschätzung.
Die Popup-Benachrichtigung weist darauf hin, dass sich auf dem Smartphone des Besuchers eine Reihe von Viren befinden. Der Betrug behauptet außerdem, dass Geräte ohne angemessenen Schutz um unglaubliche 93 % anfälliger für Infektionen seien. Anschließend wird fälschlicherweise darauf hingewiesen, dass das Abonnement für „Total AV Security“ abgelaufen sei, und dem Besucher dringend empfohlen, es dringend zu verlängern.
Es ist wichtig, noch einmal deutlich zu machen, dass alle im Rahmen dieser Betrugsmasche gemachten Behauptungen völlig falsch sind und dass diese betrügerische Praxis nichts mit der authentischen Antivirenlösung zu tun hat. Darüber hinaus ist es wichtig zu erkennen, dass keine Website über die Fähigkeit verfügt, Systemscans zu starten oder Bedrohungen oder Probleme auf den Geräten ihrer Besucher zu identifizieren.
In den meisten Fällen dienen Betrügereien dieser Art als Plattformen zur Förderung unzuverlässiger und potenziell schädlicher Software, die von gefälschten Antivirenprogrammen bis hin zu Adware, Browser-Hijackern und potenziell unerwünschten Anwendungen (PUAs) reicht.
Warum sollten Sie Virenwarnungen auf Websites nicht vertrauen?
Nicht alle Virenwarnungen auf Websites sind gefälscht, aber ein erheblicher Teil davon ist tatsächlich irreführend oder böswillig. Aus diesem Grund sind viele Virenwarnungen auf Websites in der Regel gefälscht:
- Social Engineering und Panikmache: Viele gefälschte Virenwarnungen nutzen Panikmache, um Benutzer zum Handeln zu verleiten. Sie behaupten, dass das Gerät des Benutzers mit einem Virus oder einer Malware infiziert ist, und müssen sofort Maßnahmen ergreifen, um das Problem zu beheben. Diese Dringlichkeit erzeugt Druck und führt dazu, dass Benutzer den vorgeschlagenen Schritten folgen, ohne die Legitimität der Warnung ordnungsgemäß zu prüfen.
- Böswillige Absicht: Gefälschte Virenwarnungen zielen häufig darauf ab, Benutzer zum Herunterladen schädlicher Software zu verleiten. Diese Warnungen könnten darauf hindeuten, dass Benutzer ein bestimmtes Tool oder Antivirenprogramm installieren müssen, um den vermeintlichen Virus zu entfernen. Allerdings könnte es sich bei der beworbenen Software selbst um Malware handeln, die darauf abzielt, das System des Benutzers zu gefährden oder persönliche Daten zu stehlen.
- Skrupelloses Marketing: Einige Websites verwenden gefälschte Virenwarnungen als aggressives Marketing für zweifelhafte Sicherheitsprodukte. Sie behaupten möglicherweise fälschlicherweise, dass Ihr Gerät infiziert sei, und fordern Sie dann auf, ihr Produkt zu kaufen oder herunterzuladen, um das Problem zu „beheben“.
- Phishing-Versuche: Auch gefälschte Virenwarnungen können Teil von Phishing-Versuchen sein. Die Warnung könnte Benutzer zu einer gefälschten Anmeldeseite führen oder unter dem Vorwand, das angebliche Virenproblem zu beheben, nach persönlichen Informationen fragen.
- Adware und potenziell unerwünschte Programme (PUPs): Einige gefälschte Virenwarnungen werden von Adware oder potenziell unerwünschten Programmen generiert. Diese Programme können irreführende Pop-ups oder Banner in Webseiten einfügen, um für ihre Dienste oder Produkte zu werben.
- Browser-Hijacking: In bestimmten Fällen können Browser-Hijacker die Browsereinstellungen ändern, um gefälschte Virenwarnungen anzuzeigen. Dies geschieht, um eine Atmosphäre der Dringlichkeit zu schaffen und Benutzer dazu zu zwingen, Maßnahmen zu ergreifen, die den Angreifern zugute kommen.





