SoundCloud-Malware wird über kompromittierte Konten verbreitet

Diese spezielle Malware, die als „SoundCloud-Virus“ bezeichnet wird, verbreitet schädliche Software, indem sie kompromittierte Benutzerkonten auf der legitimen SoundCloud-Plattform ausnutzt. Diese manipulierten Konten werden genutzt, um Links zu bewerben, die zu bösartigen Websites führen, auf denen gefährliche Programme gehostet werden. Wir sind darauf aufmerksam geworden, dass zahlreiche kompromittierte SoundCloud-Konten identifiziert wurden, die legitim erscheinen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Cyberkriminelle diese Konten durch Methoden wie Schadsoftware zum Diebstahl von Anmeldeinformationen oder Phishing-Betrug erworben haben. Wenn eine aufgezeichnete Stimme abgespielt wird, werden die Zuhörer dazu aufgefordert, auf einen Link in der Beschreibung der mit diesen Konten verknüpften Musiktitel zu klicken. Diese Links, oft abgekürzte URLs, leiten ahnungslose Benutzer auf Downloadseiten mit schädlichen Inhalten weiter und lösen so eine Infektionskette aus.

Wenn Windows-Benutzer auf den bereitgestellten Link klicken, werden sie zum Herunterladen eines passwortgeschützten Archivs weitergeleitet, das eine gefährliche Malware namens PrivateLoader enthält. PrivateLoader gehört zu einer Malware-Kategorie, die als Loader/Backdoor bezeichnet wird und darauf ausgelegt ist, weitere Infektionen durch das Herunterladen und Installieren zusätzlicher Schadprogramme oder Komponenten zu erleichtern. Bemerkenswerte Beispiele für Malware im Zusammenhang mit PrivateLoader sind G-Cleaner, RedLine, SmokeLoader und der Vidar-Infostealer. Diese Malware-Varianten fungieren als Datendiebstahler und Hintertüren und stellen eine erhebliche Bedrohung für die Systemsicherheit dar.

Wie können Bedrohungsakteure Konten kompromittieren und Anmeldeinformationen stehlen?

Bedrohungsakteure nutzen verschiedene Techniken, um Konten zu kompromittieren und Anmeldeinformationen zu stehlen. Hier sind einige gängige Methoden:

  • Phishing: Angreifer versenden betrügerische E-Mails oder Nachrichten, die legitime Organisationen imitieren und Benutzer dazu verleiten, auf bösartige Links zu klicken oder ihre Anmeldedaten auf gefälschten Websites anzugeben. Diese Phishing-Versuche können äußerst überzeugend sein und Benutzer dazu verleiten, ihre Benutzernamen, Passwörter oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben.
  • Credential Stuffing: Bei dieser Methode verwenden Bedrohungsakteure Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern, die sie aus früheren Datenschutzverletzungen erhalten haben, und versuchen, sich unbefugten Zugriff auf andere Online-Konten zu verschaffen, bei denen Benutzer ihre Anmeldeinformationen wiederverwendet haben. Da viele Menschen Passwörter auf mehreren Plattformen wiederverwenden, kann diese Technik sehr effektiv sein.
  • Brute-Force-Angriffe: Angreifer verwenden automatisierte Software, um systematisch Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern zu erraten, bis sie die richtigen Anmeldeinformationen finden. Schwache oder leicht zu erratende Passwörter können mit dieser Methode leicht kompromittiert werden.
  • Social Engineering: Bedrohungsakteure manipulieren Personen durch psychologische Manipulation, Täuschung oder Identitätsdiebstahl, um sie dazu zu bringen, ihre Anmeldedaten preiszugeben. Sie könnten Vertrauen, Autorität, Dringlichkeit oder andere emotionale Auslöser ausnutzen, um Benutzer davon zu überzeugen, vertrauliche Informationen preiszugeben.

July 5, 2023
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