Die Hodur-Malware hat Verbindungen zu den Mustang-Panda-Hackern
Eine neue Malware-Familie wurde von Cybersicherheitsforschern identifiziert und scheint leider schon seit langem aktiv zu sein. Die als Hodur-Malware bezeichnete Bedrohung ist ein Produkt eines Advanced Persistent Threat (APT)-Akteurs, der unter dem Namen Mustang Panda verfolgt wird. Die Kriminellen sind auf Angriffe gegen verschiedene Einheiten spezialisiert, darunter Internetdienstanbieter und diplomatische Ziele. Die Hodur-Malware-Kampagnen laufen weiter, und die neuesten Spuren von ihnen stammen aus dem August 2021 – ein Zeichen dafür, dass es den Kriminellen gelungen ist, lange Zeit unter dem Radar zu bleiben.
Natürlich ist die Hodur-Malware keine Bedrohung, die gegen normale Benutzer eingesetzt wird. Die Kriminellen hinter der Kampagne konzentrieren sich auf bestimmte Ziele und bereiten clevere Übermittlungstechniken vor, um sicherzustellen, dass ihre Opfer mit der schädlichen Datei interagieren. Es scheint, dass die primäre Verbreitungsmethode zur Verbreitung der Hodur-Malware betrügerische E-Mail-Nachrichten waren. Letztere enthalten einen bösartigen Anhang, der oft als wichtiges Dokument getarnt ist.
Die Funktionen der Hodur-Malware ähneln denen, die in Remote Access Trojans (RATs) zu finden sind. Ihre Betreiber erhalten die Möglichkeit, Remote-Befehle auszuführen sowie direkt mit bestimmten Systemdiensten und -funktionen zu interagieren. Dadurch können sie nahtlos Daten von infizierten Rechnern exfiltrieren, Zugangsdaten stehlen oder sich seitlich ausbreiten. Es ist wichtig hinzuzufügen, dass die Ausführung der Hodur-Malware sehr kompliziert ist und die Malware unzählige Maßnahmen ergreift, um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass sie von Cybersicherheitsforschern analysiert wird. APT-Akteure sind keine gewöhnlichen Cyberkriminellen – sie arbeiten mit hochwertiger, maßgeschneiderter Malware wie Hodur. Ihr Ziel ist es, so lange wie möglich unter dem Radar zu bleiben, und deshalb konzentrieren sich ihre Nutzlasten oft mehr als alles andere darauf, ausweichend zu sein. Glücklicherweise lässt sich die Hodur-Malware leicht stoppen, indem aktuelle Anti-Malware-Software verwendet und sichergestellt wird, dass das Netzwerk ordnungsgemäß gesichert ist.





